In den letzten Jahren gab es im Schwarzwald mehrere von einander unabhängige Wolfssichtungen. Zwei Wölfe wurden inzwischen sicher nachgewiesen.
Man kann davon ausgehen, dass bald weitere Wölfe im Schwarzwald gesichtet werden und sich hier fest ansiedeln.
Der Wolf kehrt in den Schwarzwald zurück!









Naturfotografie im Nationalpark Schwarzwald.

Der Nationalpark Schwarzwald wurde mit Beginn des Jahres 2014 als erster Nationalpark Baden-Württembergs im Nordschwarzwald gegründet.
Er verteilt sich auf zwei Gebiete, der Hohe Ochsenkopf mit der Badener Höhe im Norden und das Gebiet um den Ruhestein und den Schiffkopf weiter im Süden.
Am Ruhestein befindet sich auch das Nationalparkzentrum, wo viele geführte Aktivitäten in der Natur des Nationalparks angeboten werden.
Natürlich kann man auch alleine durch den Nationalpark wandern, wenn man die Naturschutzbestimmungen einhält und auf dem engmaschigen Wegenetz bleibt.
Man muss ja nicht unbedingt in die Ruhezonen des Wildes gehen. Man wird ja auch nur schlecht interessante Beobachtungen und gute Fotos machen können, wenn man das Wind aufscheucht und verjagt. Vor allem im Winter werden Wildruhezonen eingerichtet, die man dann nicht betreten darf.
Organisierte Gruppen-Wanderungen bedüfen immer der Genehmigung durch die Nationalparkverwaltung.
Wenn ich zum Fotografieren in die Natur des Nationalparks gehe, dann mache ich das am liebesten alleine. Denn nur dann habe ich die Möglichkeit, mit Zeit und Muse zu fotografieren, ohne dass immer jemand zum Weitegehen drängelt. Es gibt viele ruhige, einsame Gebiete abseits der "Highlights", wo man den ganzen Tag alleine wandern und fotografien kann, ohne das irgendjemand vorbei kommt. Wenn man unter der Woche geht, ist man außerhalb der Ferienzeiten sowieso fast ganz alleine.
Für die Naturfotografie finden sich jede Mange Motive, Wasserfälle, malerische Bachufer und natürlich der Wald mit seinen Vegetationsformen. All das kann man meistens an offiziellen Wanderwegen fotografieren, ohne dabei durch das Unterholz stapfen zu müssen.
Schwieriger wird es bei der Tierfotografie, bei der richtigen Wildlife-Fotografie. Wenn man nicht spezielle Beobachtungsplätze kennt, die häufig von Wild aufgesucht werden, wird man z.B. Rothirsche nur mit viel Glück und diurch Zufall beobachten können. Ganz zu schweigen von Auerwild und Luchsen. Die wird man nur in Ausnahmefällen zu sehen bekommen. Vielleicht entdeckt man im Winter mal eine Spur im Schnee. Die Tiere ziehen sich tagsüber in ihre Ruhezonen zurück, wo sie eben ihre Ruhe haben wollen. Und da darf man sie dann auch nicht durch Aufsuchen stören. Man ist kein guter Wildlife-Fotograf, wenn man seine Motive aufscheucht und vergrämt.
Hirsche findet man in mehreren naturbelassenen Gehegen in den an den Nationalpark angrenzenden Gebieten. Während der Brunftzeit im September/Oktober kann man sie manchmal auch in der freien Natur hören.
Bären, Wölfe und Luchse gibt es im alternativen Bären- und Wolfspark in Bad Rippoldsau-Schapbach, etwas südlich des Nationalparks. Hier kann man die Tiere, die es in freier Natur schon lange nicht mehr gibt, oder wie die Luchse nur mit sehr viel Glück gesehen werden können in naturnaher Umgebung beobachten. Die Tiere dürfen hier so leben, wie sie wollen und können sich im Winter auch zum Winterschlaf in Höhlen zurückziehen. Leider sind die Bedingungen zum Fotografieren immernoch nicht optimal, aber mit Geduld und wenn man außerhalb der Hauptbesuchszeiten unter der Woche kommt, wird man schon schöne Fotos machen können. Naturfotografie im Nationalpark Schwarzwald.